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Also doch: Schokolade ist hochwissenschaftlich eine Droge.
Chemiker horchen auf: In dem Stoff, was an jeder Ecke im Kiosk verkauft wird, stecken Anadamid und Phenylethylamin.
Dem Laien wird sagen, dass diese beiden chemischen Verbindungen zum Beispiel auch in Haschisch und Morphium zu finden sind. Sie wirken anregend auf die Teile des Gehirns, die für das Glücks- und Lustempfinden zuständig sind.
Aber bevor sie aufschrecken und ihren Kindern das Überraschungsei entreißen: Die in Schokolade gefundenen Mengen sind so gering, dass keinerlei Suchtgefahr besteht. Die Mindestdosis für einen erwachsenen Menschen um sich mit Vollmilch-Schokolade offiziell zu berauschen liegt bei 20 Kilogramm.
Das wird schwer: Auch der sagenhafte Schokoladenkonsum von Kindern, die sich buchstäblich damit vollstopfen können, wird nicht zur Abhängigkeit führen. Denn bevor die kritische Grenze erreicht ist, wird einem garantiert übel.
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