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Päpste und Ärzte.
Also gut, der Kakao hat den Sprung über den großen Teich geschafft. Jetzt galt es zwei Hürden zu nehmen, an dem schon viele Genussmittel im puritanisch fixierten Europa des 16. Jahrhunderts gescheitert waren: die Kirche und die Medizin.
Etliche Päpste beschäftigten sich damit, ob die Schokolade eine Speise oder ein Getränk sei.
Ersteres würde es verbieten, dem süßen Laster in der Fastenzeit zu frönen.
Glücklicherweise entschieden alle weise (und bestimmt nicht ganz uneigennützig) in Richtung Getränk.
Als noch die Mediziner den Kakao als gut gegen Fieber, Magenschmerzen und andere Unpässlichkeiten einstuften, konnte der Siegeszug in die Elite Europas beginnen.
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